|
START
VERTRAUENS-INDEX
ÖKONOMISCHER WERT
TERMINE
PARTNER
|
Gewinner und Verlierer unseres Vertrauens Mangelndes Vertrauen kostet Geld, zuviel Vertrauen aber auch! Deshalb bewerten wir Vertrauen. Viele Institutionen und Organisationen nehmen heutzutage Bewertungen vor und sprechen diese auch öffentlich aus. Dabei werden die sonderlichsten und überflüssigsten Kennzahlen generiert, die man sich nur vorstellen kann. Besonders die Finanzwirtschaft hat sich in den letzten Jahren besonders kreativ in der Erfindung immer neuer Bewertungsmaßstäbe gezeigt, um mit Hilfe des so entwickelten Fach-chinesisch Märkte zu beeindrucken, zu beeinflussen und manchmal auch nur einzuschüchtern. Diesen Fehlentwicklungen in der Wirtschaft wollen wir begegnen und einen zentralen Wert in das Zentrum der Aufmerksamkeit stellen: Gegenseitiges Vertrauen. »Gewinner« nennen wir mit Namen. »Verlierer« beschreiben wir zunächst in Form ihres Verhaltens. In Zukunft soll sich das ändern. Auch »Verlierer« wollen wir namentlich nennen. Das wird uns schützen vor der Versuchung, unser Vertrauen zu mißbrauchen. Wichtig: Wir urteilen nicht über rechtmäßiges oder unrechtmäßiges Verhalten. Das ist Sache der Gerichte. Aber wir äußern unsere Meinung: Wer und welches Verhalten erscheint uns vertrauenswürdig, wer oder was nicht? Wir haben das Recht und die Freiheit Vertrauen zu schenken und zu entziehen. Wir haben die Wahl: Viele bewerben sich um unser Vertrauen. Wer hat es verdient, wer nicht? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!
|
VERTRAUENS-INDEX*
|
|
|
|
|
Vertrauensbasierende Organisationen und Unter-nehmen arbeiten billiger und besser, weil
ihre Akteure Leistungsbeiträge freiwillig erbringen. Dadurch haben nach unserer Auffassung solche Organisationen die besten Zukunftsaussichten. In ihnen wird eine angemessene Kontrolle nicht zur Einschüchterung von Mitarbeitern und Geschäfts-partnern mißbraucht, sondern zur Sicherstellung von Leistung und Qualität. Im Idealfall erfolg die Kontrolle in weitgehender Eigenverantwortung. Selbstkontrolle wird zur Selbststeuerung. Diese Methoden verdienen unser Vertrauen.
(03.07.07, AS)
|
Angstgetriebene Organisationen sind sich ihrer eigenen Rolle unsicher und geben die Angst, die dadurch entsteht, an ihre Mitarbeiter und Partner weiter. Sie nutzen Kontrollen zu Einschüchterung, Unterdrückung und Ausbeutung ihrer Geschäfts-partner und Mitarbeiter. Dadurch erzielen sie kurzfristig höhere Erträge und Renditen. Mittel- und langfristig sind solche Methoden jedoch aus ökonomischen Gründen fragwürdig bis zweifelhaft. In einer engmaschig vernetzten Welt wird der "Schatten der Zukunft" immer kürzer. Aus ethischen und aus ökonomischen Gründen genießen deshalb solche Systeme unser erklärtes Mißtrauen. (03.07.07, AS)
|
Hans-Georg Torkel ist Urheber und Gründer der www.kit-initiative.de, die Bildung in der Freizeit fördert. Mit seinem Engagement stiftet er Ideen und Impulse für eine Bildungsbewegung, die in Ergänzung zur staatlichen Bildung ganztägiges und lebenslanges Lernen fördert. Die KIT- Initiative steht für KREATIVITÄT, INNOVATION und TECHNIK. KIT soll nach seinem Willen einen ganzheitlichen Beitrag zur Mobilisierung von Kompetenzpotentialen leisten, die den Bedarfsanforderungen einer sich internationalisierenden Welt entgegenkommt.
Als Stifter dieses guten Zwecks und für sein ausdauerndes Engagement zur Umsetzung gewinnt Hans-Georg Torkel eine große Portion unseres Vertrauens. (02.07.07, AS)
|
Das falsche Verständnis einer Wissensgesell-schaft, in dem »Wissen« als einzige Quelle unseres Wohlstands und deshalb als einzige Legitimation unserer Handlungen mißverstanden wird, verdient unser erklärtes und nachhaltiges Mißtrauen. Mehr noch: Wir haltens eine solche Auffassung für eine Irrlehre, die viel Schaden und Leid verursachen kann. Als Argument führen wir an, daß das Wissen um den Bau einer Atombombe keine Legitimation zu Ihrer Herstellung und Verwendung darstellt. Gleichzeitig ist uns die schnell wachsende Bedeutung von Wissens in unserer Zeit bewußt. Deshalb engagieren wir uns für eine Kultur des verantwortungsvollen Umgangs mit Wissen, einer »Wissenskultur«. Wissen wird nach unserer Auffassung immer wichtiger für unseren Wohlstand und deshalb ist eine an Werten orientierte Wissensbildung ein Schlüssel für die Zukunft unserer Ökonomie. (02.07.07, AS)
|
Birgit Sonnenschein, www.sonnenschein-marketing.de, bringt immer wieder den Mut auf, ihre persönliche Meinung zu sagen und diese auch in unterschiedliche Richtungen zu vertreten. Sie mag keine Leute, die ihre Fahne nur in Wind halten, auch wenn diese Mentalität oftmals im Übermaß anzutreffen ist: "Gleichgültige Leute regen mich einfach auf. Es gibt zu viele gleich-gültige Menschen. Gegen Gleichgültigkeit ist man einfach machtlos!"
Mißstände und Defizite zu erkennen und darauf aufbauend Kräfte zu deren Beseitigung zu mobilisieren gehört nach unserer Auffassung zu einer Kompetenz, die besonderes Vertrauen verdient hat, gerade weil ein solches Engagement meistens mit Anlaufwiderständen rechnen und diese überwinden muß. (29.06.07, AS)
|
Verursacher von DESORIENTIERUNG sind Menschen, die unser Vertrauen schnell verlieren. Allerdings geben wir zu, daß man hier vorsichtig unterscheiden muß: Desorientierung wird sowohl durch aktives als auch durch passives Verhalten gefördert.
Aktiven Anstiftern von Konfusion, die diese erzeugen und nutzen, um aus der Desorientierung anderer persönlichen Vorteile zu ziehen, entziehen wir umgehend unser Vertrauen und klagen sie an.
Passive Förderer von Desorientierung, die ihrer Führungsfunktion nicht gerecht werden, weil sie Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kollegen im Unklaren lassen, was zu tun ist, was also die Zielsetzung und den Fortschrittsstatus der gemeinsamen Arbeit und Projekte betrifft, machen wir darauf aufmerksam, daß das Vertrauen in sie leidet, aber durch Beseitigung der beschrieben Defizite zurückkehren kann. (29.06.07, AS)
|
|

Axel Bürger, GF www.bfi-stahlbausysteme.de, hat ein gutes Maß von Vertrauen mit dem Unter-nehmensleitbild von BFI gewinnen können, was im Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern auf QUALITÄT, VERANTWORTUNG und NACHHALTIGKEIT setzt. Seine ausdauernden Anstrengungen, dem Anspruch des Leitbilds auch im Alltag gerecht zu werden, machen ihn zu einem Gewinner unseres Vertrauens. (26.06.07, AS)
|

Notorische NÖRGLER, die an "Allem und Jedem" etwas auszusetzen haben, selbst aber nichts auf die Beine stellen. Eine große Tageszeitung zitierte neulich Marlene Dietrich mit den Worten "Nörgeln ist der Tod der Liebe". Dieser Ausspruch stellt den Schaden dar, den notorische Nörgelei anrichtet: Sie zerstört Vertrauen. Aus diesem Grund haben notorische Nörgler unser Vertrauen nicht verdient. (26.06.07, AS)
|
|

Thomas Hönscheid, www.mittelundwege.com, engagiert sich mit Publikationen und Events für Perspektiven, die sich für mittelständische Unternehmen im Rahmen der Internationalisierung ergeben. Dadurch schafft er einen Raum für qualifizierte Impulse, der Experten, Selbständigen und Unternehmern zusätzlich einen Anlaß zur Gewinnung neuer Geschäftskontakte bietet. Zukunft begehbar zu machen ist eine aufwendige Arbeit für Pioniere. Sie hat deshalb unser besonderes Vertrauen verdient. (26.06.07, AS)
|

Schlechte ZUHÖRER, die ihre Beiträge innerhalb partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf die Darstellung ihres Anteils oder ihrer Ideen und Vorstellungen beschränken. Nach unserer Vorstellung ist partnerschaftliche Zusammenarbeit von Dialog und Interaktion geprägt, nicht von Monolog oder Diktat. Wertstiftende Kompetenz-beiträge können nur dann wirtschaftliche Wirkung entfalten, wenn ihnen mit Aufmerksamkeit und Respekt begegnet wird. Die Fähigkeit des ZUHÖRENS ist hierzu eine Voraussetzung und schlechte Zuhörer verlieren unser Vertrauen. (26.06.07, AS)
|
|

Tatjana Disse, die mir am 25.06.07 einen Link auf die Rede von Helmut Schmidt »Zum Ethos des Politikers« gesendet hat. Sie hat, wie ich finde, einen sehr hilfreichen Beitrag für unser Engagement geliefert und deshalb mein Vertrauen in sie gestärkt. (26.06.07, AS)
Die Rede ist unter http://u-003-stimms06.uni-tuebingen.de/timmslive/ veröffentlicht oder kann über http://www.weltethos.org bestellt werden.
|

Unseriöse NETZWERKER, die ihre Methoden nicht qualifizieren (können). Insbesondere gehören dazu die Akteure, die zwischen »Netzwerk« und »Kooperation« nicht klar unterscheiden können oder wollen. Die übelste Ausformung dieser Spezies legt es geradezu darauf an, sich mit dem Modebegriff »Netzwerk« Vertrauen zu erschleichen, nur um sich den Zugang zu vertraulichen Informationen zu verschaffen (der ansonsten versperrt bleibt). Und dies ohne ehrliches, gegenseitiges Interesse an der Person, die mit Schlüsselbegriff »Netzwerk« zu erhöhter Offenheit verführt wird. (26.06.07, AS)
|
* Den Modus zum Auf- und Ausbau unseres Vertrauens-Index werden wir in Zukunft weiterentwickeln. Jetzt fangen wir erst einmal an, mit »Gewinnern« und »Verlierern«. So werden erste Trends und Tendenzen sichtbar und die Orientierung am Vertrauen nimmt zu.
|