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WIR MISSTRAUEN DER WISSENSGESELLSCHAFT UND SETZEN STÄRKER AUF VERTRAUEN |
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ÖKONOMISCHER WERT |
Ein Fundament für ökonomische Stabilität Für Orientierung und Sicherheit - Grundvoraussetzungen ökonomisch erfolgreichen Handelns - bieten allein Informationen und Wissen kein ausreichendes Fundament. Im Gegensatz zu dieser Aussage hat das 21. Jahrhundert nicht nur mit einer Ausbreitung der Informationstechnologien Internet und Mobiltelefon begonnen, sondern auch mit der weit verbreiteten Auffassung, Wissen und Informationen seien die primären Werttreiber, die Schlüssfaktoren für eine erfolgreiche Wirtschaft. Leicht läßt sich an der folgenden Beobachtung aufzeigen, daß diese Auffassung leicht in die Irre leiten kann: Zuviel Information kann Orientierung vernebeln und zerstören. Wer den Überblick verloren hat, wen die Informationsflut paralysiert, der wird handlungsunfähig. Vertrauenswürdige Beziehungen gewinnen an Wert Wirtschaft wird von Menschen gemacht und die Ergebnisse wirtschaftlicher Tätigkeit dienen wiederum Menschen. Die Auffassung, Wirtschaft müsse "Geld produzieren", ist einseitig und tendenziell kurzfristig. Einseitig ist sie, weil sie allein die Interessen und Sichtweisen der Kapitalgeber wirtschaftlicher Organisationen wiederspiegelt. Kurzfristigkeit droht dieser Auffassung, wenn Unternehmen und Organisationen durch überzogene Renditevorstellungen "ausgedrückt" werden, wenn ihre längerfristige Leistungsfähigkeit zugunsten kurzfristiger Erträge vernachlässigt werden. Durch die öffentliche Diskussion der letzten Jahre sind hochqualifizierte Mitarbeiter gegenüber solchen tendenziell kurzfristigen und einseitigen Auffassungen und Verhaltensweisen sensibilisiert und stehen diesen sehr kritisch gegenüber. Mit Vertrauensverlust in die Unternehmensführung beginnt die innere Kündigung, breitet sich Selbstbedienungsmentalität aus und schließlich setzt die "Flucht der Talente und Kompetenzträger" ein. Patentrezepte gibt es nicht - Vertrauen stiftet Kontinuität Wir, die Initiatoren des PROJEKT VERTRAUEN, bieten kein Patentrezept auf die Frage, wieviel Vertrauen nötig ist, um der »Falle des Leistungseinbruchs durch mangelndes Vertrauen« zu entgehen. Wir sind aber überzeugt, daß Vertrauen eine Schlüsselressource der Wirtschaft darstellt. Und wir meinen, die Bedeutung dieser Schlüsselressource nimmt in Zukunft zu. Weil beispielsweise Prozessketten der Wertschöpfung durch den Einsatz moderner Informationstechnologie immer "flüchtiger" werden, weil man ihnen immer schwieriger räumlich folgen kann. Sie verflüchtigen sich in der Interaktion ihrer Teilnehmern im globalen Raum. Heute sind sie hier, morgen irgendwo anders in der Welt. Als ein Beispiel sei hier die Finanzwirtschaft genannt, die täglich Milliarden und Billiarden um den Globus gewegt, großteils ohne politische und staatliche Kontrolle: Das Internet verändert unsere Welt! Patentrezepte gibt es nicht, Vertrauen braucht Engagement und Mut! Den Initiatoren des PROJEKT VERTRAUEN ist der Aufruf zum bewußteren Umgang mit Vertrauen nicht ausreichend. Sie empfehlen die systematische Ausbildung von »Kompetenz zum Vertrauen« durch Trainings, Umfragen, Interviews, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Lesen Sie mehr .... |