WIR MISSTRAUEN DER WISSENSGESELLSCHAFT UND SETZEN STÄRKER AUF VERTRAUEN
Martina Knappert-Hiese · Altmannweg 8 · 88079 Kressbronn · 0 75 43 / 54 73 43
Andreas Stein · Brunnenstr. 1 · 34130 Kassel · 05 61 / 9 88 25 75

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VERTRAUENS-INDEX

ÖKONOMISCHER WERT

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PROJEKT VERTRAUEN: Wie bildet man Vertrauen?

Das PROJEKT VERTRAUEN stellt die Frage: Wie bildet man Vertrauen aus? Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe einer Vielzahl von einzelnen Aktionen und Beiträgen spezifische Kompetenz im Auf- und Ausbau von VERTRAUEN zu stärken und diese zum produktiven Einsatz für die Zusammenarbeit an teambasierten Erfolgen zu bringen. Besonders in wissensbasierten Wertschöpfungsketten (Beratung, Finanzen, Medien, Personalwirtschaft, Gesundheit, Bildung, etc.) ist Vertrauen ein wichtiger Katalysator für Erfolg: Vertrauen ersetzt nicht Wissen, Vertrauen kann aber Wissen freisetzen und so die Begrenztheit des eigenen Wissens zum Zweck von partnerschaftlich erzielten Erfolgen überwinden.

PROJEKT VERTRAUEN fordert und fördert 3 Gütekriterien

Kundenorientierung
Wissensqualifizierung
Vertrauenskompetenz
Kundenorientierung verstehen wir als eine Sichtweise und Haltung, die in zwei Richtungen geht.

Erstens möchten wir uns an den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden orientieren. Zweitens möchten wir unseren Kunden eine Orientierung geben. Beide Blickrichtungen sollen sich ergänzen und gegenseitig absichern. Bedingung dafür ist gegenseitiger Respekt.

Wenn aus Kunden Partner werden und aus Partnern Kunden, dann wechseln auch die Rollen. Wir sehen auch hierin Chancen, solange gegenseitiges Einverständnis besteht.

Die Rollen müssen anerkannt sein. Konsens und Einverständnis ensteht im gegenseitigen, ehrlichen und fortlaufenden Dialog über gemeinsame Interessen und Ziele. Schriftliche Verträge und Vereinbarungen sollen die gleiche Absicht.verfolgen.

Wissen als Rohstoff unsrer Öko-nomie wird immer wichtiger, deshalb erweitern und qualifizieren wir es fortlaufend.

Und trotzdem bleibt unser fachliches, methodisches und soziales Wissen begrenzt und Handlungsentscheidungen aus Wissen heraus erfahren diese Grenzen täglich.

Normen und Werte geben jeder sozialen Gruppe einen Handlungsrahmen und eine Ordnung, auch davon wissen wir. So erhalten ihre Mitglieder mehr als nur einen Handlungszweck, nämlich einen Schutz und ein Stück Sicherheit.

Mitarbeitern und Geschäfts-partnern bieten diese Mechanis-men eine Unterstützung, denn jede Organisation und jedes Unternehmen ist auch eine soziale Gruppe.

Wir wissen um den Wert der Werte, die unseren Handlungen eine Legitimation verleihen.

Die Flut von Informationen, Stimmungen und Meinungen, die besonders in unserer Gegenwart durch Medien wie Internet noch einmal potenziert werden, erschweren zunehmend, Über-blick und Kontrolle zu behalten.

Deshalb sind wir immer stärker abhängig von Entscheidungen, die auf Vertrauen basieren. Wir "müssen" mehr vertrauen, weil unser Wissen uns immer weniger Sicherheit anbietet über die Auswirkung und Konsequenz unseres Verhaltens.

Die Chancen, die sich eröffnen aus Entscheidungen und Handlungen auf Basis von Vertrauen, werden auch begleitet von Risiken wie Enttäuschung und Verlust, die durch uneingelöstes oder zerbrochenes Vertrauen entstehen können. Davor schützt der kompetente Umgang mit Vertrauen.

Deshalb fordert und fördert das PROJEKT VERTRAUEN mehr »Kompetenz zum Vertrauen«

Verantwortungsorientierte Führung im Interview

Frühjahr 2007 Bei der Bewältigung von Führungsaufgaben sind Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit unverzichtbare Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten. Dies gilt sowohl für organisationsinterne Aufgaben von Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit den jeweils Teamverantwortlichen als auch für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Organisationen mit ihren unabhängigen Marktpartnern. Gegenseitiges Verständnis, Identifikation mit den Zielen der Zusam-menarbeit und Wertgewinn für alle beteiligten Partner schaffen hier die notwendige Vertrauensbasis.


Stellen auch Sie in einem Interview Wertmaßstäbe Ihrer Führungsentscheidungen vor und gewinnen
Sie auf diese Weise wertvolles Vertrauen

Vor dem Hintergrund einer weiter anwachsenden Dichte von Informationen und Wissensquellen, die zunehmend zu einer mehr oder weniger unüberschaubare Masse anwachsen, sprechen schon heute viele Experten von stärkerer Bedeutung von Vertrauen: Ohne Vertrauen sind Entscheidungen immer weniger zu finden. Führungspersönlichkeiten, denen dieser Hintergrund bewußt ist, nutzen diese Chance und werben um Vertrauen für die Ziele ihrer Organisation und ihres Handelns.

Als verantwortungsorientierte Persönlichkeit aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft steht auch Ihnen dieser Weg offen. Ihre Stimme ist gefragt: An welchen Wertmaßstäben orientieren sich die Entscheidungen verantwortungsorientierter Führung?

Lesen Sie hierzu mehr unter:
www.forum-fuehrung.com/interviews.htm

Ökonomischer Nutzen von Vertrauen

Mangelndes Vertrauen kostet Geld! Durch gezielten Aufbau von Vertrauen - unter Einsatz von ethischen Maßstäben, die Vertrauensmißbrauch vorbeugen sollen, wird gestörtem, verbrauchtem und verlorenem Vertrauen, was wir heute in vielen Bereichen unserer Lebens- und Arbeitswelt vorfinden, durch Auf- und Ausbau von neuem Vertrauen entgegengewirkt: Vertrauen generiert so einen ökonomischen Nutzen. Unternehmen, die vertrauenswürdig agieren und Vertrauen genießen, gewinnen einen Vorteil im Wettbewerb um ihre Mitarbeiter und Kunden.


Berufsorientierungstag am 31.01.07 an der Friedrich-List-Schule Kassel

Beispiel Wirtschaftsethik: Orientierung stärkt Vertrauen

Kassel, 31.01.2007 Die Einladung der Friedrich-List-Schule in Kassel (www.fls-ks.de) anlässlich ihres Berufsorientierungstages zu einem Impulsvortrag zum Thema Wirtschaftsethik hat mich sehr gefreut. Unter der Prämisse "Warum die Frage nach der Wirtschaftsethik so spannend und bedeutsam ist!" durfte ich auf die aus meiner Sicht und Auffassung zunehmend wichtiger werdende Frage nach der Wertekultur von Unternehmen und Organisation im Zeitalter der Globalisierung und Wissenswirtschaft ein paar Anregungen geben. Der deutsche Nationalökonom Friedrich List; 1789 -1846, Namensvater der Schule, Vordenker zu seiner Zeit, entwickelte in diesem Zusammenhang den Begriff der "produk-tiven Kräfte", die er als Quelle nachhaltigen Wohlstands erkannte. Zu diesen "entwicklungsfähigen" Kräften zähle er Gesetzgebung, Kunst und Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Gesundheit des Volkes und alle Zweige der sozialen Ordnung. Damit war er ein Vorreiter von Auffassungen, die heute unter dem Begriff "Human Ressources" als Quelle und Ziel von Wertbeschaffung und -schöpfung erkannt werden und setzte neue Zielmarken für die Ausrichtung ökonomischen Handelns: Ein Vorbild für unsere Zeit. (AS)