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WIR MISSTRAUEN DER WISSENSGESELLSCHAFT UND SETZEN STÄRKER AUF VERTRAUEN |
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PROJEKT VERTRAUEN: Wie bildet man Vertrauen? Das PROJEKT VERTRAUEN stellt die Frage: Wie bildet man Vertrauen aus? Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe einer Vielzahl von einzelnen Aktionen und Beiträgen spezifische Kompetenz im Auf- und Ausbau von VERTRAUEN zu stärken und diese zum produktiven Einsatz für die Zusammenarbeit an teambasierten Erfolgen zu bringen. Besonders in wissensbasierten Wertschöpfungsketten (Beratung, Finanzen, Medien, Personalwirtschaft, Gesundheit, Bildung, etc.) ist Vertrauen ein wichtiger Katalysator für Erfolg: Vertrauen ersetzt nicht Wissen, Vertrauen kann aber Wissen freisetzen und so die Begrenztheit des eigenen Wissens zum Zweck von partnerschaftlich erzielten Erfolgen überwinden.
Verantwortungsorientierte Führung im Interview Frühjahr 2007 Bei der Bewältigung von Führungsaufgaben sind Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit unverzichtbare Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten. Dies gilt sowohl für organisationsinterne Aufgaben von Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit den jeweils Teamverantwortlichen als auch für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Organisationen mit ihren unabhängigen Marktpartnern. Gegenseitiges Verständnis, Identifikation mit den Zielen der Zusam-menarbeit und Wertgewinn für alle beteiligten Partner schaffen hier die notwendige Vertrauensbasis.
Ökonomischer Nutzen von Vertrauen Mangelndes Vertrauen kostet Geld! Durch gezielten Aufbau von Vertrauen - unter Einsatz von ethischen Maßstäben, die Vertrauensmißbrauch vorbeugen sollen, wird gestörtem, verbrauchtem und verlorenem Vertrauen, was wir heute in vielen Bereichen unserer Lebens- und Arbeitswelt vorfinden, durch Auf- und Ausbau von neuem Vertrauen entgegengewirkt: Vertrauen generiert so einen ökonomischen Nutzen. Unternehmen, die vertrauenswürdig agieren und Vertrauen genießen, gewinnen einen Vorteil im Wettbewerb um ihre Mitarbeiter und Kunden.
Beispiel Wirtschaftsethik: Orientierung stärkt Vertrauen Kassel, 31.01.2007 Die Einladung der Friedrich-List-Schule in Kassel (www.fls-ks.de) anlässlich ihres Berufsorientierungstages zu einem Impulsvortrag zum Thema Wirtschaftsethik hat mich sehr gefreut. Unter der Prämisse "Warum die Frage nach der Wirtschaftsethik so spannend und bedeutsam ist!" durfte ich auf die aus meiner Sicht und Auffassung zunehmend wichtiger werdende Frage nach der Wertekultur von Unternehmen und Organisation im Zeitalter der Globalisierung und Wissenswirtschaft ein paar Anregungen geben. Der deutsche Nationalökonom Friedrich List; 1789 -1846, Namensvater der Schule, Vordenker zu seiner Zeit, entwickelte in diesem Zusammenhang den Begriff der "produk-tiven Kräfte", die er als Quelle nachhaltigen Wohlstands erkannte. Zu diesen "entwicklungsfähigen" Kräften zähle er Gesetzgebung, Kunst und Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Gesundheit des Volkes und alle Zweige der sozialen Ordnung. Damit war er ein Vorreiter von Auffassungen, die heute unter dem Begriff "Human Ressources" als Quelle und Ziel von Wertbeschaffung und -schöpfung erkannt werden und setzte neue Zielmarken für die Ausrichtung ökonomischen Handelns: Ein Vorbild für unsere Zeit. (AS) |
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